Junggesellenabschied +++ Mafia-Party +++ Polterabend

Gestalten Sie Ihren Polterabend als Motto-Party. Wie wäre zb. es mit einer scharfen Mafiaparty komplett mit Muskelmännern an der Tür, Falschspielern im Publikum und Tabledance-Girls an den Tischen ? Oder wie wäre es mit einem mittelalterlichen Ritterfest ? Was halten Sie von schrägen Ideen zum Polterabend wie einer Haremsnacht für Ihre Freunde mit einem Sarotti-Mohr zum Empfang an der Tür, Säbel jonglierenden Bauchtänzerinnen und einem orientalischen Feuerteufel?

 

Der Junggesellenabend ★ mit Hütchenspieler ★ bzw. Falschspieler

Immerhin ist ein Polterabend ein sehr alter Brauch, der noch aus vorchristlichen Zeiten stammt. Das Zerschlagen von Steingut und Porzellan sollte böse Geister vertreiben. Glas durfte niemals zerschlagen werden, da man glaubte, daß dies Unglück bringt. Das zukuenftige Brautpaar musste dann die Scherben gemeinsam zusammenkehren. Normalerweise fand der Polterabend immer am Tag vor der Hochzeit statt.

aktualisiert 20.02.17.
             

In Deutschland wurde der Junggesellenabend als Abschied von den Kumpeln des Braeutigams erst in neuerer Zeit eingefuehrt. Die Tradition des Junggesellenabschiedes kommt eigentlich aus England, wo die sog. „Stag Night" im Hause des Vaters des Braeutigams abgehalten wurde. Aus den beiden Häusern prüften die Maenner damals auf das Genaueste, wie gut sich der Braeutigam mit seinen ehelichen Pflichten auskannte. Humorige Ansprachen der Familienoberhäuptern wurden in feinster Festtagskleidung dabei abgehalten.
- Je lächerlicher desto „Wow!“
Für einen gelungenen Junggesellenabschied benötigt man neben einem willigen Junggesellen noch einige Gäste, die zu manchem Spaß bereit sind. Aber auch der Junggeselle selbst, sollte eine Spaß verstehen und einiges wegstecken können. Um das gleich zu Anfang sicher testen zu können, kann man ihm zum Beispiel einen Wikingerhelm oder eine Pickelhaube aufsetzen und ihn durch die Kneipe, oder wo auch immer der Junggesellenabend stattfindet, schicken. Sofern der Junggesellenabschied in privaten Räumen gefeiert wird, funktioniert diese Form der Unterhaltung auch; notfalls schickt man den Junggesellen einfach auf eine belebte Straße. Denn er darf keine Mine verziehen. Egal was man ihm entgegnet: Er muss ernst bleiben. Anderenfalls, oder sofern er es sogar wagen sollte, loszulachen, wird er bestraft.

Diese Bestrafung kann zum Beispiel dadurch erfolgen, dass man ihm einen Mantel aus Papier oder dünnem Stoff anzieht, auf den Herzen (Totenköpfe, Kreise und ähnliches gehen natürlich auch, aber je lächerlicher, desto „Wow!“) aufgemalt sind, und eine recht stumpfe Schere in die Hand drückt. In dieser Montur muss er den Junggesellenabend verlassen und losziehen um Freiwillige zu finden, die für jedes ausgeschnittene Motiv etwas bezahlen. Je pikanter die Stelle ist, an der sich das Motiv befindet, desto höher ist selbstverständlich der Preis. Auf diese Weise können einige Taler zusammen kommen.

Lacht der Junggeselle noch immer oder hat er noch nicht genügend eingenommen, um den Junggesellenabschied zu finanzieren, folgt direkt die nächste Strafe: Ihm wird ein Bauchladen (dabei kann es sich natürlich auch um einen stabilen Kasten am Riemen oder ähnliches handeln) umgehängt oder in die Hand gedrückt und er muss losziehen, um alles was sich in seinem „Laden“ befindet, meist bietend als Trödler zu verkaufen. Nicht so aufregend wäre es, den Bauchladen mit „normalen“ Gegenständen zu füllen. Vielmehr hat sicher jeder Teilnehmer dieses Junggesellenabends irgendwas völlig Unnützes bis Peinliches bei sich. Sei es eine angerauchte Zigarre, ein altes Bonbon mit beschädigter Verpackung, ein ausgerolltes ... , eine halb ausgetrunkene Bierflasche oder sonstiges, was nicht nur kein Mensch braucht, sondern vor allem keiner haben will.

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